Das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit ist für viele Studierende eine große Herausforderung. Lehrende setzen Schreibkompetenz voraus. Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten beschränken sich in der Regel auf „technische“ Aspekte wie das richtige Zitieren von Quellen oder formale Aspekte der Literaturrecherche. Die Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten reduziert sich in der Regel auf den Inhalt der Arbeit – ist die Forschungsfrage interessant, schließt sie eine wichtige Forschungslücke, hat die Arbeit einen praktischen Nutzen?

Viele Lehrende betrachten Schreiben als Talentsache. Studierende können schreiben oder nicht. Ein formales Training im Schreiben findet nicht statt. Universitäten und Fachhochschulen setzen voraus, dass Studierende Schreibkompetenz in der Schule erlernt haben und diese Fähigkeit im Studium bereits besitzen sollten.

Wissenschaftliches Schreiben ist jedoch anders als das Verfassen von Aufsätzen in der Schule. In meiner täglichen Praxis beobachte ich eine regelrechte Angst von Studierenden, ob sie alles richtig machen. Viele Studierende tun sich schwer strukturiert zu schreiben, können sich schwer motivieren, entwickeln regelrechte Schreibblockaden und haben wenig Selbstvertrauen eigenständig zu formulieren.

Dabei ist Schreiben ein Handwerk, das gelernt werden kann.

Was biete ich an?

Ich biete Schreibworkshops auf Bachelor- und Masterniveau in zwei Formen an.

Reine Schreibworkshops mit eigenen Projekten

Die Studierenden bringen ein Schreibprojekt mit, an dem wir arbeiten. Ich führe die Studierenden durch die einzelnen Phasen eines wissenschaftlichen Schreibprojektes (Finden einer Forschungsfrage, Gliederung der Arbeit, Verfassen von Rohtext, Überarbeiten und Feedback, Finalisierung vor der Abgabe). Der Fokus ist weniger auf die „technischen“ Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens („Wie zitiere ich richtig?“ oder „Wie führe ich eine Literaturrecherche durch?“) sondern auf dem Schreibprozess. Ich zeige den Studierenden viele Übungen, die Freude am wissenschaftlichen Schreiben vermitteln und Schreiben leichter machen. Studierende gewinnen Selbstvertrauen in das eigene Schreiben, lernen Schreibblockaden zu lösen und schreiben bessere und authentische Texte.

Integrierte Schreibworkshops mit empirischen Projekten

Empirische Projekte und Forschungsmethoden sind mein Spezialgebiet. Diesen Fokus verknüpfe ich in Veranstaltungen mit Schreibkompetenz. Die Studierenden überlegen sich eine Forschungsfrage, die sie empirisch beantworten. Ich führe die Studierenden durch den gesamten Forschungsprozess und begleite diesen mit Schreibmethoden. Studierende formulieren die Forschungsfrage in einem kurzen Proposal, sie recherchieren Literatur, überlegen sich ein Forschungsdesign, erheben Daten, werten diese aus und präsentieren die Ergebnisse im Rahmen einer Präsentation und einem schriftlichen Bericht. Die Studierenden gewinnen dabei sowohl Schreib- als auch Methodenkompetenz und sind optimal vorbereitet für eine eigene, empirische wissenschaftliche Arbeit.

Wie ich arbeite

Ich arbeite mit vielen praktischen Übungen, die am konkreten Beispiel durchgeführt werden. Im Workshop produzieren Teilnehmende sehr viel Output für das eigene Projekt. Ich biete einen Koffer voll kreativer Methoden. Teilnehmende können ausprobieren, welche für sie am besten funktionieren und im Arbeitsalltag umsetzbar sind.